Posts by Kirauni

    Zu deiner Gegenfrage, Kirauni, habe ich eine ganz klare Antwort: Moderatoren (Sichter) und Administratoren müssen möglichst neutral handeln und das tun sie in den hier besprochenen Fällen nicht! Sie müssen unterscheiden können, ob ein Text wirklich "Schrott" oder "Mist" ist oder eben nicht. Wenn etwas nicht eindeutig interpretiert werden kann und es deshalb zu Meinungsverschiedenheiten kommen kann, warum nicht im Artikel beide Seiten erwähnen? Moderatoren (Sichter) könnten dazu mit den Schreibern etwas näher in Kontakt stehen und konkrete Verbesserungsvorschläge bringen.

    Das setzt voraus, dass die verschiedenen Parteien gleiche Rechte/Mittel zur Meinungsäußerung haben. Sichter haben aber mehr Rechte als der normale Schreiber und sind in den Beispielen hier meist nur von der einen Partei.


    Danke für deine Ausführungen, Nyashia! Auf diese war ich auch gespannt, da du ja damals das "offizielle" Warriorcatsforum bzw. deren Wiki auch in den Anfagszügen mitbekommen hast. Da sind wir auf jeden Fall der gleichen Meinung, dass man möglichst neutral und transparent handeln sollte.


    Danke auch für deine Ausführungen, Raku und für die Mühe, die du dir beim Nachverfolgen der Quellen gemacht hast. Genau solch eine Diskussion habe ich mir hier gewünscht, denn das ist "Medienkritik" und eben nicht nur an einem Medium :lionhappy. Und ich finde, die hat heute eine sehr große Relevanz. Wobei es ja streng genommen nicht "die Medien" gibt, aber ich schweife schon wieder ab...


    Ich versuche es mal kurz zu halten, denn ich bin leider noch mitten im Prüfungsstress (dieses Mal auf der anderen Seite :lionwink).

    Ich kann deine Irritation nachvollziehen, Raku und dein letzter Absatz bestätigt ja auch das, was hier schon oft gesagt wurde: Wikipedia ist für einen ersten Überblick ganz gut, aber alles darüber hinaus verlangt weitere Recherche ("Sekundärliteratur") und eigene Initiative.

    Auch das hast du in deinem Beitrag im ersten Absatz sehr schön zusammengefasst und du sprichst mir da aus der Seele: Zeit und persönliche Motivation sind maßgebliche Faktoren und früher lag die Deutungshoheit tatsächlich oft bei einer kleinen Gruppe. Und wo wir gerade bei "Gruppen" sind... dazu habe ich kürzlich einen interessanten Beitrag gesehen. Spannend finde ich die These, dass es eben nicht mehr "die (traditionelle) Öffentlichkeit" gibt, sondern viele verschiedene Öffentlichkeiten.


    https://www.bpb.de/mediathek/2…te-alle-aneinander-vorbei


    Und klar, dass es dann bei Plattformen wie der Wikipedia zu Differenzen kommt, wenn jede Gruppe ihre Meinung darstellen möchte. Daher finde ich es wichtig, dass eben so transparent wie möglich gearbeitet wird, damit man eben die Artikelhistorie vergleichen kann und sieht, was wann wo durch wen geändert wurde. Für mich ist das ein sehr wichtiger Aspekt und ich versuche auch meinen Schülern eben Medienkompetenz zu vermitteln, damit sie Dinge nicht einfach nur konsumieren. Ich weiß noch, dass ich damals in Klasse 10 ebenfalls mal das Thema "Medien" hatte und da einige Dinge aufgedeckt wurden, aber mit der Komplexität und dem massiven Angebot an unterschiedlichen Medien kann man das nicht vergleichen. Daher sind Multiperspektivität und Medienkompetenz für mich wichtige Themen im Unterricht und ich ersuche das so gewissenhaft und unpolitisch wie möglich zu machen, was natürlich in der heutigen Zeit eine besondere Herausforderung ist. Umso schöner, wenn dann der eine oder andere eben mal mit Logik an die Sache herangeht und Dinge hinterfragt.

    Ich glaube, wir müssen wirklich mal ein Thema zur "Medienkritik" öffnen, denn auch darüber, was das eigentlich ist und was eben auch nicht gibt es ja auch wieder Klärungsbedarf. Ich überlege mir mal etwas Entsprechendes, falls ihr Interesse habt :lionhappy


    Nyashia: Diese Sache mit den Schwingungen zeigt auch prima, welche Rolle Algorithmen spielen, bei dem was du siehst. Da hatte ich kürzlich auch eine interessante Erkenntnis/Diskussion.

    zu meinem Link vom 06.06.2020 wird hier vom Videohersteller in den ersten 2,5 Minuten erklärt, warum das Video so schnell wieder weg war https://www.youtube.com/watch?v=N5HI3Bquby8 . Die Gedanken kann sich nun jeder selber machen und überprüfen, ob Wikipedia zum Schlachtfeld geworden ist.


    Aha... ich bin mir nicht sicher, ob ich das so richtig verstanden habe. Der Ersteller wurde von einem dieser "Sichter" oder "Administratoren" von Wikipedia angeschrieben und hat sich darüber beschwert, dass sein Name deutlich zu erkennen war und er explizit erwähnt wurde? Und daraufhin hat besagter Youtuber sein Video editiert, die Passagen rausgeschnitten und es neu hochgeladen? Oder habe ich das falsch verstanden?


    Generell ist mir zur Thematik noch etwas eingefallen: Ich finde es wirklich positiv, dass man bei der Wikipedia nachsehen kann, wie der Beitragsverlauf ist. Ich rechte das der Seite hoch an, denn das ist nicht selbstverständlich und eben doch ein wichtiger Schritt hin zur Transparenz. Dass manche Dinge eben nicht so laufen, wie manche sich das wünschen, verwundert mich nicht. Meinungen können ja wirklich unterschiedlich sein und ich empfinde es in der heutigen Zeit als besonders schwer, Meinungen und sachlich fundierte Inhalte zu unterscheiden. Außerdem sagt der Youtuber ja selbst, dass es die Möglichkeit gibt, Beschwerde einzulegen und ab und an habe man Erfolg. Also wenn ich Meinungen diktieren würde, dann würde ich das gewiss nicht so handhaben :lionwink

    Das spricht in meinen Augen auf jeden Fall für die Plattform.


    Aber mal eine Gegenfrage: Es wird so oft gesagt, dass das Meinungsmache sei, unliebsame Beiträge editiert werden würden, etc. Aber was ist denn die Alternative? Jetzt mal rein vom Inhalt abgesehen, geht es mir um ein Gedankenexperiment. Ich habe in der Warrior Cats-Community die Erfahrung gemacht, als ganz zu Beginn die Fan-Wiki eröffnet wurde. Da kamen viele tolle Beiträge, aber auch viel Mist dabei raus, der munter reingestellt wurde. Mancher Spoiler wurde gepostet und von dem Mix an deutschen und Englischen Namen mal ganz zu schweigen... Die Community hat es dann eben auch so gemacht, dass Moderatoren eingesetzt wurden, um die Dinge zu lenken. Genau das wird aber ja immer wieder kritisiert, von wegen Meinungsfreiheit, Zensur, etc. Aber nun meine Frage: Wie könnte denn eine akzeptable Lösung aussehen, um die Meinungsfreiheit zu wahren? Wie könnte man mehr Transparenz schaffen und sichergehen, dass eben nicht aus Unwissen oder übler Absicht heraus falsche Dinge geschrieben werden? Für das Gedankenexperiment unterstelle ich jetzt einfach mal, dass es ein "richtig" und ein "falsch" gibt. Dass das in der realen Welt da draußen durch den Konstruktivismus nicht mehr so einfach ist, weiß ich. Aber der Einfachkeit halber: Was wären da eure Vorschläge?



    PS: Wegen deines anderen Beitrags, Batian: Du hattest nämlich Recht, mit dieser Diskission hier hatten deine vielen Links recht wenig zu tun. Ich sichte mal alles in Ruhe und melde mich dann. Ist leider gerade etwas schwer, da ich nebenher noch arbeite und gerade ziemlich im Stress bin.... Also seht es mir bitte nach, wenn ich nicht sofort reagieren kann. Danke!

    Haha, das ist antürlich auch eine Art gratuliert und gefeiert zu werden ^^


    Wenn du deinen Geburtstag im Profil angibst, wird er automatisch im Kalender angezeigt, es sei denn, du hast das ausgestellt. :lionwink Aber das sagte ja Taci schon ^^


    Ich wünsche dir auch einen tollen Geburtstag. Lass dich feiern und ich hoffe, das Wetter hält bei euch etwas besser als bei uns ^^

    Die beiden letzten Bilder sind von Kopa kenne ich gut. Die hat Atimon gezeichnet :lionhappy
    Allerdings weiß ich nicht, ob ihre alten Bilder noch online zu finden sind. Sie hatte sich für einige Zeit aus dem Netz zurückgezogen.
    Eventuell wissen ja die anderen Künstler mehr? Ich bin wegen Zeitmangels leider nicht so häufig in den Online-Bildergalieren, auf denen man Fanarts findet.


    Das erste Bild sagt mir leider nichts. Ist das bei LK.org deine nachgezeichnete Variante oder ist die von dem echten Künstler? Ich hatte das nicht so ganz verstanden ^^'



    PS: Ich habe deinen Beitrag mal aus dem "Lustige Bilder/Videos"-Thema ausgeschnitten und ein neues Thema mit passendem Titel erstellt. Das Ganze passt besser in die Künstlerecke, da lesen es auch die richtigen Leute :)

    Hi und nochmals auf diesem Wege herzlich willkommen bei uns!


    Schön, noch jemanden zu treffen, der sich für die Bücher interessiert.


    Das Buch ist wirklich „besonders“ von den Zeichnungen her. Kovus lange Schnauze auf einem der Bilder ist fast schon legendär :lionwink


    Baltea hat dir ja schon einrn Link geschickt, wobei es da echt teuer ist. Aber ja... sind fast schon Antiquitäten geworden :lionwink


    Von meiner Ausgabe möchte ich mich noch nicht trennen, aber vielleicht wirst du dort fünfig. Halte uns auf dem Laufenden und viel Glück!

    Ja, ich gebe zu dass der gewisse "Starwars"-Effekt mit Episode 1-3 da im Buch droht. Aber ich fand es interessant, etwas mehr in die Geschichte und das Leben im Kapitol vor Snows Herrschaft einzutauchen und eben auch zu sehen, wie sich die Spiele so entwickelt haben. Ich habe mir ja, wie gesagt, den ersten Film nochmals angesehen und viele Dinge aus einem neuen Blickwinkel wahrgenommen. Manchmal kam es mir so vor, dass die Autorin selbst den Film gesehen hat und sich dann fragte "Wie kam es dazu?" und das dann ins Buch eingebaut hat. Es ist nicht so berauschend wie die erste Triologie, aber durchaus... nein unterhaltsam kann ich nicht sagen. Sagen wir: Interessante Lektüre. Und in einigen Sachen leider auch sehr grausam, aber das ist eben die tragisch-dystopische Welt der Romane.


    Ich fand es übrigens gut, dass es nur ein Buch geworden ist. Man hätte daraus durchaus wieder eine Triologie machen können und ich war nach der Hälfte des Buchs überrascht, dass eben noch nicht Schluss ist. Aber ich fand die Entscheidung rückblickend betrachtet angemessen.


    PS: Ich freue mich schon drauf, das Ende mit dir zu disktuieren. Mich hat es erstmal ziemlich ratlos gelassen, weil es einfach sehr plötzlich kam.

    Oh toll! Lox hat Geburtstag :D Alles Gute und Liebe dir ^^


    Sag bescheid, wenn du mal wieder in Minecraft kommst, dann bereiten wir am Geburtstagshaus etwas für dich vor und feiern dich gebührend :D


    ~Kirauni :kirauni

    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem X: Das Lied von Vogel und Schlange / Die Tribute von Panem Bd.4

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    Klappentext:

    Ehrgeiz treibt ihn an.

    Rivalität beflügelt ihn.

    Aber Macht hat ihren Preis.

    Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden.

    Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen: Lucy Gray, das Mädchen im Regenbogenkleid, das zwar singen kann, aber für den Kampf ungeeignet zu sein scheint. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg seines zukünftigen Lebens entscheiden und Lucys Leben vorzeitig beenden. Es beginnt ein brutaler Kampf in der Arena, bei dem Coriolanus schnell feststellt, dass sein Schicksal untrennbar mit Lucy Grays verbunden ist.




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    Ich bin gerade an dem Buch und habe es jetzt ungefähr bis zur Hälfte durch. Hat es sich auch jemand von euch zugelegt? Ich finde es ganz spannend, mal etwas mehr Hintergründe über Panem und die Geschichte des Landes zu erfahren. Außerdem ist die Frage natürlich spannend, wie sich die Hungerspiele entwickelt haben. Bisher gefällt mir das Buch ganz gut, auch wenn ich noch immer nicht glauben kann, dass da noch groß Charakterentwicklung geschieht, aber warten wir es ab. Beim gestrigen Schauen des 1. Teils (The Hunger Games) habe ich jedenfalls schon einige "AHA!-Erlebnisse" gehabt.

    Es gibt gute Neuigkeiten! Wir trennen uns nicht vom guten alten "Mutantenmontag".

    Da zwei Runden The Forest lustiger sind als eine, bieten wir euch nun zwei Abenende unseren Server an.


    • Montagabends: Eine entspannte Aufbau- und Sammelrunde
    • Dienstagabend: Fortführen der Story. Höhlen erkunden, etc.


    Wir starten immer um 20:00 Uhr und beenden das Spielen dann gegen 22:00 Uhr. Aufgrund der Thematik und der Altersfreigabe des Spiels sollten alle Teilnehmer jedoch mindestens 18 Jahre alt sein. Ich bitte um Verständnis.

    Wir haben am Montag, den 06.04.2020 bereits unsere erste Runde hinter uns gebracht, aber ein Einstieg ist jederzeit möglich. Es ist auch kein Problem, wenn ihr mal nicht dabei sein könnt oder nur an einem Abend dabei seid. Wir freuen uns über Gesellschaft :)

    Ja, die aktuelle Situation hat durchaus Potenzial, bedenkliche Änderungen "mal eben" durchzuschleusen.

    Allerdings muss ich sagen, dass ich es bemerkenswert finde, wie gerade in der Anfangszeit täglich in Politik und Gesellschaft gerungen wurde. Eventuell war das in meinem Beruf auch besonders ausgeprägt, aber von wegen "Die da oben entscheiden, wir haben nichts zu melden" war bei mir wenig zu spüren.

    Im Gegenteil, es wurde immer wieder versucht transparent zu machen, weshalb welche Vorgaben gemacht wurden und das fand ich gut so. Das musste ich aber gegenüber meinen Schülern und Eltern auch in besonderem Maße tun. Da es ja kaum Konzepte von unseren Ministerien gab, hatten wir eben die Aufgabe, für unsere Schule ein Konzept zu entwickeln. Und das muss eben auf den Vorgaben aufbauen. Da gab es auch viele Diskussionen und wir haben gewissenhaft versucht, Transparenz zu schaffen. Dass nicht jeder mit den Maßnahmen einverstanden war, ist natürlich nicht verwunderlich und z. B. die Maskenpflicht im Unterricht wird immer wieder diskutiert.

    Spannend ist auch der medizinische Diskurs im Moment und ich finde es gut, dass immer wieder verschiedene Meinungen dazu Beachtung finden.


    Aber zurück zum eigentlichen Thema. Verzeiht mein Ausholen. Das Zitat von Herrn Juncker ist so ein Zitat, das man natürlich prima in jeder (politischen) Diskussion einbringen kann. Aber es stimmt schon vom Ansatz her. So läuft es eben oft in unserer Welt ab. Umso besser, wenn eben nicht alles abgenickt wird. Trotzdem finde ich, dass dies nicht als Freifahrtschein verwendet werden sollte, mal eben gegen alles zu sein und alle Regeln einfach über Bord zu werfen.


    Was den Wechsel zum bargeldlosen Zahlen angeht: Ich gebe zu, dass es mir schon ein komisches Gefühl bereitet hat, beim Bäcker ein Schild zu sehen "Bitte bargeldlos zahlen". Seit dem Umzug kaufe ich meine Brötchen und meinen Pausensnack fast täglich beim Bäcker im Ort, in dem ich arbeite. Ich kenne die beiden Damen, die dort arbeiten mittlerweile gut. Ich war immer die Kundin, die durch Klassenkasse und Büchergeld immer sehr viel Kleingeld hatte und ich habe meist passend bezahlt. Unsere Eltern bevorzugen mittlerweile ein Klassenkonto, damit es auch bei der Klassenfahrt leichter abzurechnen ist, aber trotzdem zahlen die Schüler das Geld aus Gewohnheit bei mir ein, statt es zu überweisen. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Bäcker in unserer alten Heimat fanden das immer klasse, wenn ich passend bezahlt habe. So auch die neue Bäckerin. Als es dann hieß, dass eventuell mal die roten Centmünzen abgeschafft werden sollen, habe ich noch mit ihr gewitzelt. Aber so recht wollten wir beide nicht glauben, dass das schnell umgesetzt werden würde. Naja wurde es ja auch nicht.
    Aber ich fand es sehr befrendlich, nachden "Corona-Schulferien" dann eben im Rahmen der verstärkten Hygienevorschriften dieses Schild "Bitte bargeldlos bezahlen" zu lesen. Ich kann natürlich verstehen, dass das mit der Hygiene begründet wird, aber andererseits habe ich auch kein gutes Gefühl, wenn auf dem Tastenpad jeder potenziell seine Keime hinterlassen könnte. Dass da besonders gereinigt wurde, konnte ich noch nicht sehen. Aber ich denke, das ist von Ort zu Ort unterschiedlich.


    Jedenfalls bezahle ich nach wie vor das, was geht, in bar. Und ich wurde dafür auch beim Bäcker jetzt nicht komisch angesehen. Wenn ich mal eben nicht passendes Kleingeld dabei habe, dann mit Karte. Wegen Corona jetzt nur noch mit Karte zu bezahlen finde ich fragwürdig, aber vielleicht gibt es da ja demnächst mal belastbare Studien. Wir werden sehen. Warten wir mal ab, was da noch kommt. Aber ich denke, hintherher werden wir mehr wissen :lionwink

    Jetzt hab ich deinen Geburtstag doch um ein paar Minuten verpasst...


    Naja ich wünsche dir dann eben nachträglich alles Gute und Liebe zum Geburtstag. Ich hoffe, ihr konntet etwas feiern.


    Hast du heute denn frei oder ist es kein Feiertag bei euch?


    Alles Liebe


    Kirauni :kirauni

    Ich finde nach wie vor, dass die Idee der Wikipedia eine sehr gute Sache ist und ich möchte mal vielen Videos hier, die über Zensur und Meinungsmache reden etwas erwidern.


    Leider ist es für mich nicht verwunderlich, dass auch dort (oder, wenn man deinen Berichten glaubt auch besonders dort) der Kampf um die Deutungshoheit läuft. Es klingt sehr krass, aber wir befinden uns mitten in einem Informationskrieg mit ganz verschiedenen Seiten und Absichten. Ich bin wirklich gespannt, wie die Historiker in einigen Jahren mal über diese Zeit schreiben werden.


    Für mich als Privatperson ist es schon enorm schwer, da den Überblick zu behalten und sich vor allem nicht für eine Seite instrumentalisieren zu lassen. Täglich wird man von allen Seiten mit umwerfenden Erkenntnissen konfrontiert, die so einfach und leicht nachvollziehbar sind. Die Welt wird als herrlich einfach verkauft, aber das ist sie leider nicht. Gerade das erlebe ich aber in meinem Umfeld auch in alle Richtungen immer wieder und man sieht es auch an der aktuellen politischen Diskussion um Rassissmus. Es macht mich regelrecht wütend, wie eine Seite gegen die andere wettert und jede versucht, die anderen von sich zu überzeugen. Notfalls eben auch mit Gewalt. Hinzu kommen auf jeder Seite auch immer Leute, die Ausschreitungen einfach "geil" finden und einfach mal so mitmachen unter dem Deckmantel, etwas Gutes zu tun. Kommt mir so vor wie bei Hooligans im Fußballstadion. Sowas ist in unserer Informationsgesellschaft sehr gefährlich. Aber ich schweife ab, tut mir leid...


    Eigentlich geht es ja hier um die Wikipedia. Das Problem ist nur, dass alles in unserer Informationsgesellschaft miteinander zusammenhängt und Wissen ist wohl Macht. Oder vielleicht auch (Halb-)Wissen nutzen, um Massen zu mobilisieren. Dinge gut verkaufen, sodass Menschen der Meinung glauben. Das spiegelt sich eben auch in der Wikipedia wieder, wo mehrere Seiten Batian Berichten nach um Deutungshoheit ringen.

    Es macht mich traurig, dass so eine gute Idee mit einem Schlachtfeld verglichen wird. Informationen allen zugänglich zu machen ist ein starkes Instrument. Neutralität zu wahren ist schwer bis unmöglich bei solch einem Projekt. In evidenzbasierten, wissenschaftlichen Themen mag das leichter fallen, aber die Geisteswissenschaften oder ethischen Themen hatten es seit jeher schwer. Das hatte Nyashia auch schon angedeutet, dass die da eher die wissenschaftlichen Dinge nachschlägt.


    Bei sozialen und politischen Themen ist es wesentlich komplizierter. Besonders, wenn man keinen eigenen "Kompass" hat, der hilft, die Informationen "einzunorden". Manchmal mag aber auch trotz des eigenen Kompasses etwas nicht so recht passen und das ist dann der Punkt, der zum Nachdenken anregt. Das Gefühl drängt sich auf, dass es damals viel einfacher war. Was in den Enzyklopädien oder im Duden/Wahrig stand, war klar definiert. Da entschied ein Gremium aus Experten drüber und so wurde es dann gedruckt. Als Konsument musste man sich da keine Gedanken machen.

    Hinterher wurde auch wieder diskutiert und in der neuen Ausgabe eventuell dann Dinge angepasst.

    Heute kann jeder mitreden und seine Meinung zu einem Thema kundtun. Auch auf anderen Seiten kann heute jeder seine Meinung verbreiten, das sogar erstaunlich professionell.
    Einerseits ein Segen, andererseits ein Fluch in der heutigen Zeit. Kein Wunder, dass sich da Instanzen herausbilden, die eben auch Filtern müssen/können/sollen/wollen. Sei es bei der Wikipedia, sei es die Filterblasen in Facebook... das liegt einfach in der Natur der Sache.

    Aber macht das Diskutieren gerade eine Demokratie eben nicht auch aus? Dass man immer wieder ringt, um Meinungen? Das Problem ist, dass viele in unserer Gesellschaft es verlernt haben, sich demokratisch zu streiten. Und zwar so, dass der andere nicht vorweg diskreditiert wird. Viele möchten sich in Ermangelung an tiefgreifendem Faktenwissen auch nicht auf Diskussionen einlassen, bzw. betreiben das dann höchstens auf Stammtischniveau. Es gibt jedoch einfach Themen, von denen habe ich keine Ahnung und nicht die Zeit/Muse mich zu allen Dingen zu informieren. Wer hat denn die Zeit, heute die Meinungen in Videos, Wikipedia, Facebook und Co. selbst zu recherchieren? Ich denke die wenigsten und ich nehme mich da nicht aus. Gibt es sowas wie "Informationsträgheit"? Das ist mir bewusst, aber es ist auch eine große Gefahr. Man neigt dann dazu, den "schnellen" Weg zu nehmen. "Ah, da gibt's ja Informationen schön zusammengefasst. Die werden schon stimmen." oder "Oh, der Youtuber da klingt ansprechend und hat bestimmt gut recherchiert. Dem glaub ich das mal so."

    Da ist es natürlich herrlich bequem sich etwas anzuschauen, was anderen vorgefertigt haben. Nur da liegt das Problem. Stichtwort: Filterblase.


    Oh weh... das Ganze ist jetzt schon wieder viel länger geworden, als ich eigentlich wollte.

    Was ich eigentlich sagen möchte ist: Unsere Gesellschaft ist extrem verworren und es gibt leider keinen einfachen Weg. Auch wenn es da draußen ganz viele gibt, die die "Wahrheit(tm)" für sich beanspruchen und alles ganz leicht aussehen lassen. Das war aber schon immer so, nur die Machart und die Informationsdichte- und fülle ändern sich.


    Daher finde ich es persönlich wichtig, Informationen soweit möglich aus verschiedenen Quellen zu besorgen. Selbst wenn es, z. B. heißt "Ja das ist die öffentlich-rechtlichen. Die lügen eh" oder "Das sind doch einfach Influencer oder Youtuber, denen kann man nicht glauben, die sind keine Experten". Ich habe angefangen, alles als Darstellungen zu betrachten, was sie auch sind. Da hilft mir natürlich auch meine Ausbildung, diese Haltung gegenüber Medien zu entwickeln. Die Welt ist sehr komplex und es gibt viele Sichtweisen. Wichtig ist, dass man es sich nicht zu leicht macht. Neues sollte man mit eigenen Erfahrungen abgleichen, sich mit anderen Austauschen (eventuell eben auch mit Betroffenen) und vor allem: selbst mitdenken und offen bleiben. Hier finde ich es schön, dass bei der Wikipedia auch Quellen genannt werden. Da kann ich mir dann die Mühe machen, das auch nachzulesen und komme eventuell dann zu anderen Schlüssen. Oder ich finde meine Meinung bestätigt, zumindest bis ich wieder etwas anderes finde, was das Nachdenken anregt. Der ewige Kreis der Hermeneutik. Das könnt ihr gerne auf der Wikipedia nachschlagen :lionwink.


    In diesem Sinne: Möge es noch lange bei uns die Möglichkeit, diese Diskussionskultur auch zu leben :lionhappy

    Denn auch das ist nicht selbstverständlich.

    Der Mutanten-Montag wird aufgrund zeitlicher Probleme nach Rücksprache mit den aktiv Spielenden nun zu einem "Draufhau-Dienstag". Das bedeutet, beginnend ab heute, spielen wir an den Dienstagabenden.


    Neue Mitspieler können gerne noch einsteigen. Wir haben eine "kleine" Basis aufgebaut und klappern nun nach und nach die Höhlen ab.

    Kanzlerkandidatur... hmm...keine schlechte Idee! Ich wollte zwar erstmal Bürgermeister werden, aber hey das wär doch mal ein Ziel.... Weil mich das echte Leben und mein virtuelles noch nicht auslastet :lionbiggrin


    Nein, Spaß bei Seite. Ich glaube ich weiß, wie Leopatra das gemeint hat und ich fühle mich jetzt nicht als Retter der Demokratie deklariert. Zumal wir da erstmal über den Begriff an sich diskutieren könnten, aber lassen wir das. Darüber diskutiere ich mich meinen Schülern unter der Woche breits genug. :liontongue
    Das hier soll ja wirklich einfach nur ein Rückmeldungsthema und meine ToDo-Liste sein :lionwink


    Aber es stimmt schon, dass immer mehr private Foren einfach schließen. Es freut mich natürlich umso mehr, wenn das auch bei euch gut ankommt, zumal das Forum ohne euch ja einfach nur eine Sammlung meiner mal mehr mal weniger geistreichen Beiträge wäre...Daher danke ich euch für die lieben Worte, das baut auf, auch wenns mal schwer wird.


    Auch dir ein Dank, Nyashia. Du als Admin-Kollegin weiß ja, wie das tägliche Geschäft so aussieht, von daher ist deine Rückmledung und dein Dank auch sehr bedeutend für mich :lionhappy


    Danke auch für deine hilfreiche Rückmeldung, Sirana. Es freut mich, wenn man sich mit dem neuen Stil anfreunden kann und natürlich auch, dass sich der Aufwand gelohnt hat. :lionbiggrin

    Wow, danke für deine detaillierte Analyse, Fuli!

    Darüber hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, aber es ergibt durchaus Sinn. Die Folge, die du da erwähnst, habe ich leider noch nicht sehen können. Klingt aber sehr interessant. Ich denke auch, dass es den Machern nicht darum ging, einen Babykion zu zeigen, sondern die Garde einfach auf "niedlich" zu trimmen. Für die kleinen Kinder und die hormonbeeinträchtigten Mütter :liontongue Und hey, ich weiß wovon ich rede ;)

    Jedenfalls hätte ich mir sowas gewünscht, als unsere noch sehr klein war... wir mussten da mit Youtube-Videos aus CGI-Animationen Vorlieb nehmen. Ich sag nur: The Wheels of the bus... stlk wird sich bestimmt erinnern. Da hätte ich ihr lieber sowas gezeigt. Ich finds auch interessant, wie die Lieder ins Deutsche übersetzt wurden.

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    Ich bin gerade über Disney+ darauf gestoßen, dass es Disney Kinderlieder (Nursery Rhymes) für ganz kleine Kinder gibt. Dabei sind auch zwei kleine Clips mit Kion aus der Garde der Löwen.




    Es gibt zwei Lieder mit der Garde: "Five Little Monkeys" und "'round the mulberry bush".


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    Der Zeichenstil ist natürlich sehr kindlich, aber ich glaube Kiana hätte das als Kleinkind geliebt :lionbiggrin